Archive for the Rotwein mit Crianza Category

Baboso Negro 2012 und Marmajuelo 2013, zurück zu den Wurzeln

Posted in > 20€, D.O. Ycoden Daute Isora, Rotwein, Rotwein mit Crianza, Weißwein, Wein with tags , , on Februar 8, 2015 by vinoysequedode

100% Marmajuelo. 7 Monate Ausbau in 228l Barriques französischer Eiche auf seinen eigenen Hefen. Produktion: 800 Flaschen.

100% Baboso Negro. Gekeltert mit 30% Ganztrauben. 12 Monate Ausbau in 228l Barriques französischer Eiche. Produktion: 1.513 Flaschen.

Unsere treuesten Leser der spanischen Version erinnern sich sicher an unsere virtuelle Tour auf die Kanarischen Inseln. Heute kehren wir nach Teneriffa zurück, denn auf dieser Insel finden wir nicht mehr und nicht weniger als fünf Anbaugebiete mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Während die Mehrzahl der aus Teneriffa stammenden Weine, wie dieser, den wir Euch bereits präsentierten, aus den Rebsorten Listán Blanco und Listán Negro gekeltert werden, besteht der Rest aus einer bunten Mischung von Trauben mit schwer auszusprechenden Namen, die ausreichend Stoff für eine Doktorarbeit bieten. Mit ein bisschen Nachforschung würden wir sicher Äquivalenzen mit bekannten Rebsorten herausfinden.

Im Gegenteil zur iberischen Halbinsel fiel der Kanarische Archipel niemals der Reblaus zum Opfer, so dass  wir heute noch wurzelechte Rebstöcke vorfinden, die auf Spanisch ‘Pie Franco’ heißen, eine Ausnahmesituation. Die unterschiedlichen Mikroklimas, der Einfluss des Atlantik, die aus Vulkanasche und Vulkangestein zusammengesetzten Böden liefern uns bemerkenswerte Weine, die bis jetzt zu den grossen Unbekannten der spanischen (Wein-) Landkarte zählten. Lasst Euch einladen und lernt sie mit uns zusammen kennen.

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Mit der D.O. Ycoden-Daute-Isora debütiert nicht nur ein neues Anbaugebiet in Vino y se Quedó. Gleichzeitig möchten wir Euch zwei Rebsorten vorstellen, die ebenso unbekannt wie delikat sind, die Baboso Negro y die Marmajuelo. Erstere, auch unter dem Namen Albarín Negro oder Bruñal bekannt, scheint ihren Ursprung in Portugal zu haben. Die Marmajuelo oder Bermejuela, die aus einer Mutation der Bermejuela Rosado (Rosé) hervorgeht, ist autochthon auf den Kanaren. Im Nordosten von Teneriffa gelegen, erhielt das Anbaugebiet seinen Namen nach dem Guanchenkönig von Ycode und Daute, sowie den Herrschaftschaftsgebieten der Prinzessin Isora, die der Legende nach der Zone ihren Namen gab.

Ignios Marmajuelo Baboso

Unter der Führung von Borja Pérez González erblickte das Projekt Ignios Orígenes das Licht der Welt, als er, vor nur knapp 4 Jahren, die Gelegenheit wahrnahm und Weinberge mit Marmajuelo und Baboso Negro kaufte. Nachdem er jahrelang der Familientradition gefolgt war, setzt er heute auf integrierte Produktion und arbeitet mit einem Minimum an Schwefel. Die Weine stammen aus einer winzigen Ausbeute der Finca La Vizcondesa, deren Rebstöcke ungefähr fünfzehn Jahre alt sind und auf tonhaltigem Boden, circa 450 Meter über dem Meeresspiegel, gepflanzt wurden. Ignios huldigt die einzigartige Landschaft der Kanaren; igneous rocks bedeutet auf Englisch Vulkangestein; und genau dieses bebildert die attraktiven Etiketten, die Borja’s Bruder Dailos entwarf.

Der Marmajuelo erhellt das Glas in strahlendem Gold, blitzsauber und brilliant. In der Nase ist er eher schüchtern; nach einer Weile nehmen wir frische Aromen wahr, Birne und Orangenhonig. Dank des Ausbaus auf den eigenen Hefen (sobre lías), spüren wir am Gaumen einen sehr komplexen Wein, er ist cremig und äußerst geschmackvoll, ohne dass man davon überdrüssig wird. Es stechen Mispelnoten hervor und sein salziger Abgang hinterlassen einen leicht bitteren Geschmack, der der Fruchtlast wunderbar entgegenwirkt. Ohne Zweifel handelt es sich um eine Weißen, der mit Ruhe zu genießen ist. Die perfekte Begleitung für einen Fisch aus dem Ofen.

Ignios Origenes

Während der Marmajuelo unsere Aufmerksamkeit erzeugt, stellt der Baboso Negro eine echte Überraschung dar. Beim Ausschenken beobachten wir ein Kirschrot mit beinahe ziegelfarbenen Reflexen, die den leicht transparenten Wein älter erscheinen lassen als er ist. In der Nase ist er sehr ausdrucksvoll, mit klar dominanten balsamischen Noten. Außerdem erinnert er uns an Gewürznelken, welke Blüten und Likörnoten.

Die endgültige Überzeugung kam aber am Gaumen. Ein lebendiger Anfang, der uns eine erste Sensation von Salz und Zitrone bereitet, die an einen Margarita erinnert. Diese zitrusähnliche Säure, die uns leicht die Zunge anästhesiert und mit jedem Schluck mehr Gebräu verlangt. Ein frischer und komplexer Rotwein, der mit jedem Glas neue Sensationen preisgibt. Dieser herrliche Wein bildet das perfekte Gegenstück zu einer Vielzahl von Gerichten. Wir wählten saftige Schweinslende aus dem Ofen, zubereitet mit Honig, Senf und Rosmarin, die wie ein Deckel auf den Topf dazu passte.

Auch wenn die Glücklichen Inseln immer auf eine Stippvisite einladen, muss man sich nicht unbedingt dahin begeben, um diese beiden Spitzenweine zu probieren. Man kann sie einfach online beziehen. Es fällt sicher schwer ein paar Flaschen aufzuheben, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall.

Salud y buenos vinos, amigos.

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Pirita Crianza 2008, pure Eleganz vom Duero

Posted in 10€ - 12,99€, Biowein, D.O. Arribes, Rotwein, Rotwein mit Crianza, Wein with tags , , , on Dezember 6, 2014 by vinoysequedode

Extrem-Verschnitt” der roten Rebsorten Juan García, Rufete, Bruñal, Tinta Madrid, Tempranillo, Bastardillo Chico, Bastardillo Serrano, Tinta Jeromo, Gajo Arroba, Garnacha Tintorera, Verdejo Colorado, und der weißen Rebsorten, Malvasía del Bierzo (Doña Blanca), Puesta en Cruz, Godello, Albillo und Moscatel. Alte Reben. Ausbau zwischen 9 und 24 Monaten in französischen Eichenfässern von 225 l, von denen 10 bis 15 % neu sind. Biodynamischer Weinbau.  Limitierte Produktion von ca. 6.000 Flaschen.

Endlich sind wir wieder zurück mit einem neuen Blogbeitrag. Die treuen Fans von Vino y se Quedó haben sicher bemerkt, dass der Letzte schon eine Ewigkeit her ist. Um diese lange Wartezeit zu kompensieren, dachten wir, dass wir zumindest mit einem besonderen und einzigartigen Wein in die Szene zurückkehren sollten. Gleichzeitig gibt die Ursprungsbezeichnung (Denominación de Origen) D.O. Arribes ihren Einstand im Blog.Pirita Crianza 2008

Den Pirita Crianza 2008 keltert die Weinbauerin Charlotte Allen unweit der Ufer des Duero, einer wunderschönen Gegend im Naturpark Arribes del Duero, den sich die Provinzen Salamanca und Zamora teilen.

Charlotte Allen, eine Engländerin in Fermoselle

Charlotte machte ihre ersten Schritte in der Welt des Weinbaus unter der Aufsicht von Noël Pinguet im Weingut Domaine Huet an der Loire. Dort wurde sie ebenfalls in die Philosophie der Biodynamik eingeführt. Mit sehr klaren Vorstellungen ging sie nach Italien und Südafrika, um ihre Kenntnisse zu vertiefen. Anschließend kehrte sie nach Frankreich zurück, wo sie an der Rhone Önologie und Weinbau studierte. Gleichzeitig verband sie dort ihre Studien mit der Arbeit als ambulante Winzerin und Önologin bis sie eines Tages, im Jahr 2006, auf einer Reise nach Rueda ihren Freund Didier Belondrade wiedertraf, der ihr vom Arribes del Duero berichtete. Eine Gegend, die noch Neuland für die Herstellung singulärer Weine war. Auf ihrer Homepage erzählt sie: “Ich fühlte mich überwältigt von der wilden Schönheit der Region, den tiefen Schluchten, geschliffen von den Flüssen Duero und Tormes, den steilen Terrassen, bedeckt mit alten Weinreben und noch älteren Olivenbäumen, der Art, auf die sich der Mensch an die Landschaft angepasst hat, anstatt sie seinem Willen zu unterwerfen.”  

Nur wenige Monate später ließ sie sich dort nieder. Einfach hatte sie es nicht gerade, vorallem im ersten Jahr, als sie noch kein Spanisch sprach, nicht im Alltagsleben und erst recht nicht auf bürokratischer Ebene. Außerdem galt es die Antipathie und ständige Kritik der Einheimischen zu ertragen. Da überrascht es keineswegs, dass sie ihre Entscheidung bald in Zweifel stellte: “Trotz all meiner Reisen hat mich das Leben nicht auf ein Leben in Fermoselle vorbereitet”. Mit der Zeit und durch harte Arbeit lernte sie, sich an die Umgebung und an ein Leben in einer spanischen Kleinstadt anzupassen, das sie humorvoll als eine Mischung der beiden Filme “The Good, the Bad and the Ugly” (Zwei glorreiche Halunken)” und „A year in Provence“ beschreibt.

Verkostung des persönlich geprägten und magischen Pirita Crianza 2008

Bevor wir mit der eigentlichen Verkostung beginnen, möchten wir erwähnen, dass uns dieser Wein amüsant und originell erschien, hielt er uns doch eine ganze Weile spielerisch in Schach, indem er in jedem Augenblick seine Aromen und Nuancen änderte. In seiner Spezie ist es ein einzigartiger Wein.

Der Pirita Crianza 2008 besitzt ein schönes Kirschrot mit violetten ReflexePirita 2008 contran und hinter- läßt im Glas kompakte Tränen.

Das Spektakel beginnt bereits in der Geruchsphase. Als erstes kommt uns eine Kindheits- erinnerung aus dem Werkunterricht in den Sinn, jener Geruch, der das ganze Klassenzimmer imprägnierte, als alle die Dose des Klebers öffneten. Ein Aroma, das später die berüchtigte Suchtwelle initiieren sollte. Diesem Hauch von Kleber und Lack folgen intensive Noten in Rum eingelegter Brombeeren. Ebenso nehmen wir grüne Feigen und ein florales Bouquet von Malven und Veilchen wahr, die dem Wein Frische verleihen. Ein sehr originieller Wein, dem hatten wir ja bereits vorgegriffen.

Am Gaumen ist er voluminös und etwas würzig. Der Wein glänzt durch guten Einklang von Säure und geschmeidigen Tanninen. Es dominieren rote Früchte, genauer gesagt Walderdbeeren, und Kräuternoten. Mit seinem langen Nachklang und Anreiz nach mehr, lässt er die Flasche kleiner erscheinen als sie tatsächlich ist. Politisch unkorrekt könnte man sagen, ein Wein, der kistenweise zu trinken ist. Zum Ende hin gibt er ein süßliches Aroma preis.

Der Pirita 2008 harmoniert mit allen Arten von Fleisch und kräftigen Eintöpfen, sowie gereiftem Käse und Foie gras. Man muss ihm Zeit geben und ihn beruhlich genießen. Anderenfalls entgeht einem eine großartige Erfahrung. Der Wein und die Eile sind keine guten Reisegefährten.

Charlotte produziert diesen prächtigen Wein in ihrem Weingut Almaroja, das über acht Hektar zwischen 75 und 100 Jahre alter Rebstöcke verfügt. Diese Weinberge befinden sich in 34 Parzellen zwischen 550 und 800 Metern über dem Meeresspiegel.

Coupage – „praktisch unmöglich“ und noch nie dagewesen

An dieser Stelle des Posts kommen wir an den Punkt, an dem sich der Pirita Crianza 2008 aus eigenem Verdienst in den Wein verwandelt, der mit den meisten und ausgefallensten Rebsorten, denen wir in Vino y se Quedó je begegnet sind, gekeltert wurde. Abgesehen von der, auf dem Eitikett vermerkten, Rebsorte Juan García (65% des Coupage), enthält dieser Wein BruñalRufeteTempranilloTinta Madrid, die zusammen 15% ausmachen. Diese vier Rebsorten und die Juan García werden separat gekeltert.  Außerdem zählen wir Bastardillo ChicoBastardillo SerranoTinta JeromoGajo ArrobaGarnacha Tintorera und Verdejo colorado (die sechs Rebsorten summieren circa 10% der Mischung), sowie circa 10% weißer Trauben wie MalvasíaAlbilloGodelloPuesta en Cruz und Moscatel. ¿Bietet jemand mehr?

Wenn uns einer gesagt hätte, dass aus diesem Potpourri von Trauben ein so eleganter und genialer Wein hervorgehen kann, hätten wir laut gelacht. Nun haben wir keine andere Wahl, als uns dem Verdienst von Charlotte Allen hinzugeben. Gleichzeitig erklären wir uns ab diesem Moment zu ihren offiziellen Fans.

Salud y buenos vinos, amigos.

 

Ars Nova 2007 – Navarresischer Gemüsegarten aus der Flasche

Posted in 10€ - 12,99€, D.O. Navarra, Rotwein, Rotwein mit Crianza, Wein with tags , , , on April 2, 2014 by vinoysequedode

Coupage aus 40 % Tempranillo, 40 % Cabernet Sauvignon, 20 % Merlot. 24 Monate in Betonzubern und 9 Monate in französischen Eichenfässern ausgebaut. Ohne Filterung. Produktion von 70.000 Flaschen.

Heute kehren wir nach Navarra zurück, um Euch einen Wein vorzustellen, den wir, abgesehen von einem großartigen Preis-Genuss Verhältnis, für wunderbar originell und facettenreich halten. Der Ars Nova 2007 hielt die Besatzung von Vino y se Quedó während der Verkostung gut in Schach, denn sowohl in der Nase als auch am Gaumen erschienen ständig wechselnde Noten.

Es handelt sich um einen Wein, der aus Weinbergen in etwa sechshundert Metern über dem Meeresspiegel, in einer privilegierten Gegend wie dem Tal von Yerri kommt, das eingebettet in die Ausläufer der Sierra de Urbasa-Andía liegt und unter dem Namen Tierra Estella bekannt ist, da diese Stadt den offiziellen Sitz der einzelnen Dörfer des Tals bildet. Durch dieses führt der Jakobsweg, über den zahlreiche Rebsorten, die heute neben Spaniens auch viele andere europäische Felder bewohnen, hierher kamen und gegenüber früher von den ruhelosen Winzern über die Jahre beträchtlich verbessert wurden.

Entdeckung  des Ars Nova 2007

Dieser fabelhafte Wein kommt in schönem Rubinrot mit purpurfarbenen Rändern daher und füllt das Glas mit erhabener Präsenz.

Dank seiner Komplexität lässt er uns schon in der Nase ausflippen. Als erstes nehmen wir die ganze Symphonie eines navarresischen Gemüsegartens war, in dem sowohl die roten als auch die grünen Paprikas die Protagonisten sind, an deren Intensität wir ungemeinen Gefallen finden. Zu diesem leckeren Salat gesellen sich Tomatenstauden und Pfeffer, sowie ausgewählte Noten von Erdbeersahne-Bonbons, die nichts anderes als die perfekte Union von Waldfrüchten und Erinnerungen an Holz des Barriqueausbaus sind. Am Ende stoßen wir auf kräftige Noten frisch gebrühten Kaffees und Süßholz. Eine beeindruckende Kombination. Sehr original und angenehm. Ars Nova 2008Am Gaumen ist er kräftig, fleischig, warm und lang. Es erscheinen bittere Kaffeenoten, gefolgt von einem Finish roter Beeren. Außerdem finden wir einen rauchigen Geschmack vor, der dem Aroma einer guten Havanna gleicht. Dieser Rote weist eine erfrischende Säure auf, die einlädt, ohne Einhalt weiter zu trinken. Es ist ein sehr einfach zu trinkender Wein, der trotzdem eine hervorragende Komplexität besitzt. Der Ars Nova 2007 zeigt Stil und ist trotz seines Alters recht lebendig.

Wir finden, dass er sehr gut mit einer Vielzahl von Aufläufen, Fleisch, Wild, sowie geräuchertem Käse aus Navarra harmonisiert.

Verantwortlich für diesen Wein ist das Team der Compañía Vitivinícola Tandem, das diesen mit der Philosophie herstellt, die wir in Vino y se Quedó so mögen: mit viel Geduld und einer sorgsamen Pflege der Weinberge. Denn nur so lassen sich die besten Trauben lesen, ohne die es unmöglich ist, einen guten Wein zu erzielen. Wenn wir die Flasche öffnen, nehmen wir genau diese Sorgsamkeit und gute Arbeit im Weinberg und in der Bodega wahr und spüren sein Terroir.  Genau das erwarten wir von jedem Wein: er sollte sein Herkunft repräsentieren. Die Tandem Mitglieder wissen, wie man Klassik und Modernität bis zur Perfektion kombiniert und so einen Mehrwert erreicht. Wir können es kaum erwarten, den Rest ihrer Weine zu probieren und ihren Wertegang zu vorfolgen. Das Ganze macht einen guten Eindruck.

Alle diejenigen, die wir in irgendeinem Moment den Jakobsweg von Roncesvalles aus als Ziel haben, sollten sich ein paar Flaschen des Ars Nova als Kraftstoff in den Rucksack laden, damit lässt sich der Platz des Obradoiro in Santiago de Compostela sicher mit weniger Leiden erreichen. Also vorher noch ein Bestellung beim Weinhändler aufgeben!

Salud y buenos vinos, amigos

Viña Almate 2012. Waldfrüchte im Flüssigzustand

Posted in 5€ - 7,99€, Biowein, Rotwein mit Crianza, V.T. Castilla y León with tags , , on August 26, 2013 by vinoysequedode

100% Tempranillo. Rotwein mit 2 bis 4 Monaten Fassreifung in französischer Eiche azuelado*, ungetoastet. Vollkommen biodynamischer Weinbau.

AlmateEndlich kehren wir zurück und können Euch einen Wein empfehlen, der bestens in die aktuelle Zeit passt: optimal sowohl für die klimatischen Verhältnisse, denn man kann ihn gut auf unter 15 Grad abkühlen, ohne dass er Schaden leidet, als auch für die nicht gerade rosigen ökonomischen Verhältnisse, in denen wir uns derzeit befinden. Sein Preis liegt bei um die 7€.

Entkorken wir die Flasche und probieren sie.

Für die heutige Verkostung ließen wir uns auf ein innovatives Konzept ein, indem wir sie per Telefonkonferenz zwischen Barcelona und Madrid durchführten, und dabei ziemlichen Spass hatten. Folgendes kam dabei heraus. Sollte Euch etwas nicht gefallen, richtet die Beschwerden bitte an Graham Bell.

Beim Eingießen bewundern wir seine granatrote Farbe, die im Glas ihre Spuren hinterlässt. An den Rändern zeigen sich Violetttöne, die ins Purpur übergehen.

Geruchsphase: Im unbewegten Glas dominieren Aromen von roten Früchten, hier und da machen wir auch schwarze Früchte und Kräuteraromen aus. Nach Schwenken des Glases tritt eine großartige Kombination von Waldbeeren und Kirschen in Likör hervor, sowie balsamische und kräuterartige Noten. Schließlich entdecken wir auch leichte Noten von frischem schwarzen Pfeffer.  Beim Riechen erinnert er an die berühmten Bonbons, die die Nase frei machen.

Am Gaumen spüren wir die fruchtige Charakteristik, die die Rebsorte Tempranillo mitbringt, wenn sie nur kurz mit Holz in Kontakt war. Zu Beginn schienen uns seine Säure und der Alkoholgehalt recht übermäßig, und dass, obwohl wir die Flasche mehr als zwei Stunden zuvor entkorkten, damit sich der Wein angemessen öffnen kann. Ebenso bemerken wir zu Anfang eine leichte Kohlensäuresensation. Für einen so kurz gereiften Wein, weist er eine erstaunlich lange Passage auf, seine Tannine sind deutlich präsent. Das Finale ist würzig und etwas rau. An dieser Stelle der Verkostung dachten wir, dass uns der Wein mit seiner markanten Säure nicht überzeugen kann, aber stop, bei erneutem Einschenken begann diese, plötzlich zu verschwinden. Der Wein verwandelte sich in Seide, Süße und Frische und es gab keine Möglichkeit mit dem Trinken aufzuhören, bis die Flasche für das Recycling zur Verfügung stand. Daher Achtung!, keine voreiligen Schlussfolgerungen ziehen. Gebt dem Wein Zeit, damit er sein wahres Ich zum Ausdruck bringen kann.  Das macht nun mal die Bioweine aus, sie sind ein wenig bipolar. Der Wein ist lebendig, und auch wenn es unglaublich scheint, ich verspreche Euch, dass er zum Reden kam.

Viña Almate 2012

Für den Viña Almate 2012 empfehlen wir Euch jegliche Art von Fleisch vom Grill oder heissen Stein, spanische Tapas, gereiften Käse, oder Reisgerichte, die weder Fisch noch Meeresfrüchte enthalten. Wir sind zu dem Schluss gekommen, dass die Säurepräsenz des Weins mit Fleisch bestens ins Gleichgewicht kommt. Mit der richtigen Begleitung kommen seine roten Früchte und likörähnlichen Nuancen wesentlich besser zur Geltung.

Diesen, für alle Zielgruppen geeigneten, Wein verdanken wir dem Winzer und Önologen Alfredo Maestro Tejedor (Almate setzt sich aus den ersten beiden Buchstaben seines Vor- und Zunamen zusammen), der vor etwa fünfzehn Jahren in seiner Heimat Peñafiel begann und Weinreben pflanzte. Bis heute führt er unter alleinigem Kommado sein gleichnamigs Weingut in der Provinz Vallodalid, wo er von Anfang bis Ende absolut biodynamische Weine produziert. Seine Palette umfasst bereits zwölf Weine, die nicht nur aus dieser Gegend, sondern auch aus Ávila oder Madrid kommen. Bis auf La Cosa-The Thing 2012, seinen Dessertwein, mögen wir alle, die wir bisher probiert haben.

Wir hoffen, dass Ihr diesen Wein in ausgelassener Gesellschaft geniessen könnt, sei es mit Freunden oder Familie, hier mischen wir uns nicht ein.

Salud y buenos vinos, amigos.

* Azuelado: Regeneration der Barriques durch Entfernen der Ablagerungen im Inneren.

Ziries 2011. Ein Wein mit königlicher Seele.

Posted in 10€ - 12,99€, Ohne D.O., Rotwein, Rotwein mit Crianza, Wein with tags , , , on August 1, 2013 by vinoysequedode

100% Garnacha. 12 Monate Ausbau in französischen Eichenfässern von 500 Litern mit weniger als 3 Jahren Nutzung. Biodynamischer Anbau. Bio-Wein.

Diese Woche präsentieren wir Euch einen Wein aus Toledo, den wir schon vor einiger Zeit  probierten, als die Hitze noch nicht so drückte wie in den letzten Tagen und es keinem Balanceakt bedurfte, den Wein auf einer angenehmen Temperatur zu halten. Schliesslich wollen wir die fantastische Arbeit, die das Team des Weinguts mit soviel Hingabe erledigte, nicht direkt zunichtemachen.

Mit seiner leuchtend rubinroten Farbe füllt der Ziries 2011 das Glas mit einer Sensation von Frische, Lebendigkeit und Freude.

In der Nase kommt die volle Kraft der mehr als vierzig Jahren alten Garnachareben zum Ausdruck, die für diesen Rotwein verwendet wurden. Ein Bouquet von wilden, roten Früchten, in dem Walderdbeeren und Sauerkirschen dominieren, ausserdem nehmen wir Anklänge von Menthol und frisch gehauenem Stroh, sowie mineralische und zitrusähnliche Noten wahr.

Am Gaumen entdecken wir die Nuancen wieder, die wir bereits in der Nase spürten, eine gut verstandene Kombination aus Frische und Säure, die im langen Abgang bittere Schokolade und schwarzen Pfeffer freigibt.  Ein Wein mit wunderbar konzentrierter Frucht und ohne Holz-Einschlag, der Ausbau in Barriques ist meisterhaft gewesen und verfeinert das endgültige Ergebnis mit verführerischen und würzigen Nuancen. Das Holz wurde genauso verwendet, wie es immer sein sollte: als Ergänzung.  Weder mehr noch weniger. DSC_0015 (2) copyDie perfekte Paarung für diesen lebendigen Wein sind Eintöpfe und Aufläufe, sowie Wildgerichte. Die Trauben für diesen Roten kommen aus den Gemeinden Cuerva und San Pablo de los Montes, in der Nähe der Berge von Toledo, ein idealer Ort, um die lokale, auf Wild spezilisierte, Küche zu probieren.

Wir verweisen Euch auf die Notwendigkeit, den Wein vor dem Verzehr zu dekantieren; wenn dies nicht möglich ist, dann sollte sich der Wein zumindest eine geraume Zeit im Glas entfalten können, denn beim Öffnen der Flasche registrieren wir, nicht zuletzt aufgrund seines ökologischen Anbaus, animalische Noten, die im Laufe der Dekantierung verschwinden.

Schwelgen wir ein bisschen in der Geschichte

Viele von Euch werden sich fragen wo zum Dämonen der Name dieses Weins herkommt. Nun, er verweist auf die Familie der Ziriden, einer Berber-Dynastie, deren Ursprung in den Bergen der Region Kabylei, im heutigen Algerien liegt. Ein Zweig dieser Familie, angeführt von Zāwī Ben Zīrī, brach  ins muslimische Hispania (al-Ándalus) auf und diente dort als Söldnertruppe in der Armee von Almanzor, Anführer von al-Ándalus. Später, im Jahr 1013, gründeten sie nach dem Zerfall des Kalifats von Córdoba das Taifa-Königreich von Granada.

Bei unserer Theorie warum die Freunde der Bodegas Lobecasope diesen Namen als Markenzeichen für ihr Weingut wählten, handelt es sich in Wirklichkeit um eine Doppeltheorie. Auf der einen Seite denken wir, dass sie sich als „unabhängiges Königreich“ innerhalb der aktuellen Weinszene deklarieren wollten, und daher auch nicht unter der Regie eines kontrollierten Anbaugebiets (Denominación de Origen) arbeiten, sondern auf Ihre Bewegungsfreiheit und Unabhängigkeit bestehen.  Auf der anderen Seite könnten sie sich aber auch aufgrund der von den Ziriden vertretenen Werte wie Schönheit, guten Geschmack und hedonistischen Lebensstil für diese Nomenklatur entschieden haben, die die Freude am Genuß eines guten Weins perfekt repräsentieren. Hoffen wir, dass wir zumindest mit einer dieser Theorien richtig liegen. Falls dem nicht so ist, zählen wir auf Flequi oder einen seiner fünf Gefährten des Weinguts, dass sie uns aufklären.

Während wir auf die Lüftung des Geheimnisses warten, verabschieden wir uns bis zum nächsten Post mit einem Glas des Ziries 2011.

Salud, y buenos vinos, amigos.         

Emilio Valerio 2011. Ein Navarrese mit französischer Handschrift

Posted in 8€ - 9,99€, D.O. Navarra, Rotwein mit Crianza with tags , , on Juni 10, 2013 by vinoysequedode

Cuvée aus Cabernet Sauvignon, Garnacha und Merlot.  Ausbau in 50 und 80 Hektoliter Tanks aus französischer Eiche, anschließend in gebrauchten Eichenfässern zu 500 Litern. Biodynamischer Weinbau. Handlese.

Freunde, diese Woche haben wir eine gute Nachricht für Euch: Endlich ist es uns gelungen, Euch einen Wein aus Navarra vorzustellen. Schon einige Zeit verfolgen wir die Weine dieser D.O., ohne mit einem fündig zu werden, der unserer „Bloggeridiosynkrasie“ entspricht. Viele werden sagen, und dass sicherlich mit gutem Grund, wir seien nicht in der Lage gewesen, richtig zu suchen, da es in der Comunidad Foral hervorragende Weine gibt; aber nicht alle können wir probieren, denn schließlich wollen wir unsere Leber noch ein bisschen bei Laune halten. Nach den schlechten Erfahrungen der vergangenen Wochen, wollten wir uns endlich diesen Dorn mit einem roten Navarrese entfernen und uns mit jenem Fleck Erde versöhnen. Aufgetrieben haben wir diesen sensationellen und komplexen Wein, der uns für ein paar Tage das Herz gestohlen hat, und nun hoffen wir, dass er Euch ebenso verführt wie uns.

Verkostung des Emilio Valerio 2011.

Der Wein präsentiert sich in dunklem Granatrot, einem Farbton, der an reife Süsskirschen erinnert. Für die Geruchsphase empfehlen wir vehement ein rechtzeitiges Entkorken der Flasche vor dem Verzehr. Diesen besonderen Wein entdeckt man nur mit Geduld vollständig.  Die erste Sensation in der Nase schien uns eher unangenehm: zweifellos animalisch und verschlossen. Glücklicherweise entschieden wir uns, die Flasche ein Weile offen zu lassen und sie dann mit der Vakuumpumpe bis zum nächsten Tag zu verschließen. Nach erneutem Öffnen verwandelte sich der Wein sensationell, seine Aromen von reifen Feigen, sowohl getrocknet als auch in Likör, traten in voller Kraft hervor. Ebenso nahmen wir Notiz von roten Früchten und mineralischen Nuancen. Von der Originalität so vieler Düfte und ihrer Assemblierung sind wir schlichtweg begeistert.

Am Gaumen spüren wir einen Wein mit ausgeprägter Potenz, die die Zunge leicht einschläfert, mit süßen und frischen Nuancen dunkler Schokolade und aromatischen Kräutern. Er ist kräftig und weich zugleich, sehr ausgewogen in seiner Säure, von hoher Ausdruckskraft. Ein Wein, der „süchtig“ macht und den man einfach weitertrinken möchte. Aber Vorsicht, der Wein genießt sich besser mit Ruhe und Mäßigkeit. Darüber hinaus entdecken wir diesen wunderbaren Tropfen indem wir ihn bedächtig trinken, ständig verändert er seinen Geschmack und verwandelt seine Verkostung somit in eine angenehme und unterhaltsame Erfahrung.Emilio Valerio 2011

Der Önologe, dessen Handschrift dieser herrliche Wein trägt, ist der in Cognac geborene Franzose Olivier Rivière, seine Feuertaufe bestand er in der Gegend von Bordeaux. Irgendwann entschied er sich, unserer bescheidenen Meinung nach, mit sehr gutem Kriterium, sich in Spanien niederzulassen, wo er, außer in Navarra, Weine in Rioja und in Arlanza herstellt, so beispielsweise den El Quemado, El Basquevanas, oder El Gabacho.  Mit Letzterem zeigt er einigen Sinn für Humor, denn die von den Spaniern gebrauchte Bezeichnung Gabachos (Franzosen) ist eher abwertend. Rivière respektiert die spanischen Weine, bringt das Beste des französchischen Weinbaus ein, verwirft aber radikal die Preise, die unsere Nachbarn für Qualitätsweine ansetzen. Will man einen guten französischen Tropfen haben, muss man unserer Meinung nach ein Vermögen bezahlen, und selbst dann, sind sie für uns weit von der Qualität der spanischen Weine entfernt, von denen es sehr Gute fast über die ganze Bandbreite der Preise gibt (verzeiht den Chauvinismus unseres Kommentars; jetzt scheinen wir die Franzosen zu sein). Die historische Beziehung zwischen Frankreich und Navarra trägt erneut ihre Früchte. Der Spur Oliviers werden wir folgen, auch wenn es schwierig wird, denn dieser Mann widmet sich den Weinen an vielen Orten.

Dieser kräftige Rotwein wird in der Kellerei Laderas de Montejurra produziert. Diese befindet sich in Dicastillo, verteilt über die Hänge des Montejurra, mitten in der Region Tierra de Estella. Dort setzt die Familie auf biodynamischen Weinbau und die Erhaltung des natürlichen Umfeldes als Identitätsmerkamle. Man verfügt über 25 Hektar Weinberge, die in 15 kleine Parzellen aufgeteilt sind. Auch Olivenöl produzieren sie. Wir müssen unsere Unkenntnis bezüglich der Öle aus Navarra zugeben; bisher hatten wir noch keine Gelegenheit, diese zu versuchen, aber man spricht von hoher Qualität. Dieses Jahr werden wir nicht verstreichen lassen, versprochen!

Verehrte Damen und Herren, hier präsentierten wir Euch den Emilio Valerio 2011. Nun seid Ihr dran, ihn zu genießen. Wenn Ihr unseren Hinweisen folgt, entdeckt Ihr mit Sicherheit einen originellen, schmackhaften und preiswerten Wein. Hoffen wir, dass der Winzer, der dem Wein seinen Namen verleiht, nach dieser Aussage nicht den Preis erhöht.

Salud y buenos vinos, amigos.

San Román 2008. Explosion schwarzer Früchte

Posted in > 20€, D.O. Toro, Rotwein mit Crianza with tags , , on Mai 21, 2013 by vinoysequedode

100% Tinta de Toro. 24-monatiger Ausbau in Fässern aus amerikanischer und französischer Eiche unterschiedlichen Alters. 

Diese Woche wollen wir Euch mit einem Wein bekannt machen, den wir vor ein paar Wochen in einem Lokal in Madrid entdeckten. Wir kamen in das immense Vergnügen der letzten Flasche ihres Weinkellers (ruhig bleiben, sicher lässt sich dieser Jahrgang noch in Geschäften finden; und falls nicht, steht bereits der Jahrgang 2009 zur Verfügung, der, wenn auch mit völligen anderen Nuancen, laut meiner Lebens- und Blogpartnerin, ein weiteres Wunder darstellt). Eigentlich wollten wir nur ein Glas dieser kostbarer Flasche probieren, aber bereits nach der ersten Verkostung änderten wir unsere Meinung und verhandelten mit dem Kellner den Erwerb der ganzen Flasche, denn hier waren wir auf einen sensationellen Tropfen gestoßen.

Dieser gewaltige Wein präsentiert sich in herrlichem Kirschrot mit granatroten Reflexen, die ihm ein sehr dichtes Kleid verleihen. Im Glas hinterlässt er eine dicke Träne.

In der Nase entfaltet sich vor uns eine Symphonie aus schwarzen Früchten und mineralischen Nuancen. Wir beginnen, die ganze Pracht von Brombeeren und Heidelbeeren, beinahe schon Marmelade, zu spüren. Darauf folgen toastige, vom  Holz kommende, Aromen, sowie verführerische Erinnerungen an Kakao, Gewürze, likörähnliche Nuancen und Spuren von Lakritz. Gegen Ende der Geruchsphase kommen mineralische Töne und Kräuteraromen zum Vorschein. Alles ist wunderbar assembliert und sehr gut strukturiert.

Am Gaumen ist der Wein sehr angenehm, eine sehr ausgefeilte Säure macht die Passage durch den Mund herrlich weich, ohne ihm das Feuer eines echten Toro zu nehmen. Seine Tannine sind deutlich spürbar, jedoch schlagen siSan Román 2008e nie über die Stränge, denn der berühmte Önologe Mariano García versteht es vorzüglich, sie im Zaum zu halten. Das dunkle Kompott tritt hervor, wunderbar mit den Gewürznoten kombi- niert; gleichzeitig nehmen wir mineralische und balsamische Noten wahr, die wir schon in der Nase bemerkten. Der Abgang ist lang und angenehm. Er gehört zu den Weinen, denen wir mit jedem Glas mehr verfallen.

Wir sind uns sicher, dass der San Román 2008 ein Wein für alle Zielgruppen ist: die Liebhaber der traditionellen Weine werden ihn ebenso so mögen wie die neue Generation der Weinkenner, die einen moderneren Stil suchen, denn er synthetisiert beide Universen. Ein eleganter Wein, voller Nuancen, der die Potenz der Tinta de Toro (wie die Tempranillo Traube in dieser Region genannt wird) zum Ausdruck bringt, jedoch mit einem süßlichen Hauch, der jeden begeistern wird. Billig ist er nicht gerade, aber nach dem Genuss dieses Edelspaniers wird niemand enttäuscht sein. Er ist seinen Preis wert und zählt zu den Topweinen der D.O. Toro.

Nun sind wir schon mächtig auf den Jahrgang 2009 gespannt (der Sächsische Teil des Blogs hat ihn bereits für excellent befunden). Demnächst werden wir uns, die Kreationen von Mariano García in Bodegas y Viñedos Maurodos betreffend, auf den neuesten Stand bringen, versprochen! Aber das soll vorerst Stoff für künftige Posts bleiben.

Salud y buenos vinos, amigos.